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September 29 2014

22:04

SEPA und Du

SEPA stellt gerade für den gemeinen Deutschen recht viel um, was die Überweisung angeht. Bisher waren wir folgendes gewohnt:

  • Auftraggeber: Textfeld
  • Empfänger: Textfeld, Kontonr., Bankleitzahl
  • Verwendungszweck: 379 Zeichen (14 x 27)
  • Eventuelle Typmarkierung (Lohnzahlung etc.)
  • Buchungsdatum, Wertstellung
  • Betrag

Dabei sind die Textfelder (inzwischen) ungeprüft, wobei die Bank einem üblicherweise nicht erlaubt, einen beliebigen Text als Auftraggeber einzutragen.

Die Buchung selber bekommt man als Empfänger üblicherweise erst mit, wenn sich die Bank dazu erarmt, es auf’s eigene Konto zu buchen.

Der Verwendungzweck, wie man ihn kennt, war oft ein erbärmlicher Haufen Text, und gerade bei Webinterfaces üblicherweise fast unleserlich, da diese sich nicht an die Festbreitendarstellung des Feldes halten. Vor allem aber war es Freitext, und man musste daraus interpretieren.

Mit SEPA wird das ganze programmatischer. Weg ist das alte Format, in Deutschland DTAUS genannt, mit seiner low-level Definition, damit man Spezifikationen für Hardware hat, die das Format direkt auslesen kann.

Denn SEPA-Überweisungen sind XML, mit all den Vor– und Nachteilen die dadurch entstehen.

Wenn ihr euch also schon gewundert habt, was diese ganzen lustigen Felder bei einer SEPA-Überweisung auf Eurem Konto eigentlich aussagen, horcht auf.

Das neue Format zum Einreichen von Überweisungen ist der ISO 20022, “UNIFI” (Universal Financial Industry message scheme). Was man als Endnutzer dann an die Bank schickt nennt sich eine “Payment Initiation”, abgekürzt “pain”. Das sagen die tatsächlich ohne mit der Wimper zu zucken.

In einer PAIN befinden sich folgende Felder, die am Ende bei euch ankommen:

  • Name als Freitextfeld
  • IBAN, BIC — die “neuen” Kontonummern und BLZ, nur jetzt global gültig.
    IBAN
    “International Bank Account Number”, genau das. Setzt sich für uns Deutsche als “DE” zusammen.
    BIC
    “Bank Identification Code”. Aus dem BIC lässt sich unter anderem das Land der Bank ablesen, zusätzlich — wenn benutzt — auch solche Details wie die Filiale der Bank. Ist nur eine Übergangslösung und wird bis 2016 oder so bei Überweisungen unnötig. Beispiele:
    • COKSDE33XXX — Kreissparkasse Köln: Cologne Kreissparkasse, Deeutschland. Die “33” ist der Ortscode, der nicht aus Zahlen bestehen muss, sondern auch Buchstaben haben kann. Hier scheint’s einen Standard zu geben, der aber nicht publik ist. Das “XXX” kommt davon, dass die KSK keine Filialenidentifikation nutzt, der Code aber je nachdem 11 Zeichen lang sein muss.
    • MALADE51MNZ — Sparkasse Mainz: Gute Frage. Es sieht nach “Mainzer Landesbank” aus, die 51 hat bestimmt auch was tolles zu sagen, nur “MNZ” sieht offensichtlich aus.
    • DEUTDEFFXXX — Deutsche Bank, mit Sitz in Frankfurt. Filialcodes gibt’s auch. Aber die Deutsche Bank Köln hat zum Beispiel DEUTDEDK402 für die Filiale(n) dort.
  • Sequenztyp: SEPA ist kontextsensitiv, d.h. es wird mitgeführt, ob’s sich um eine einzelne Überweisung handelt oder um sich wiederholende Zahlung. Dafür dient dieses Feld. Hierbei wird auch noch unterschieden, ob’s die erste, eine laufende oder die letzte Überweisung einer Sequenz ist.
  • EREF: Endkundenreferenz. Diese dient dazu, der Zahlung eine eindeutige ID (vom Auftraggeber) zu geben. Vorteil: Wenn eine Zahlung zurückkommt hat sie weiterhin genau diese ID, weswegen man nicht umständlich matchen muss.
  • MREF: Mandatsreferenz. Dies bezeichnet effektiv die Kundennummer, die man beim Geldempfänger hat. Somit kann man leicht aus Daten heraus eindeutig filtern, wieder ohne extra Freitext zu parsen.
  • CRED: Creditor ID, die “Gläubiger-Identifikationsnummer”. Das ist eine von der z.B. Deutschen Bundesbank eindeutig vergebene Nummer, wer gerade das Geld einzieht. Das verhindert parsen des Freitextfeldes, Namensänderung von Firmen, etc. pp.
  • SVWZ: Der klassische Verwendungszweck. Passend für die Twittergeneration in 140 Zeichen.
  • Buchungsdatum, Wertstellungsdatum

Durch den definierten Standard hat’s vor allem den Vorteil, dass Ihr Zahlungen schon zu dem Zeitpunkt, wo sie eingestellt werden, sehen könnt — und nicht erst zur Wertstellung.

Somit habt ihr mal ‘ne Übersicht, was diese lustigen Felder alles bedeutet und was Ihr daraus erfahren könnt — oder eventuell sogar benutzen könnt. Bei weiteren Fragen nicht zögern.

flattr this!

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September 11 2014

schlipsnerd
21:20
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September 05 2014

22:55

troy-artlog:

HOW TO MAKE YOUR ART LOOK NICE: Color Harmony by Trotroy

For all those artists out there who want to know more about color picking, here’s a belated Christmas gift to y’all!

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August 18 2014

schlipsnerd
00:48
6292 8f60 500
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August 12 2014

schlipsnerd
17:31

Resin inlaid chestnut shelves

var imagebase='file://D:/Program Files (x86)/FeedReader/'; Resin inlaid chestnut shelves (19 Pics) 13:13 11.08.2014, Maxx, World Of Technology Big old cracked, knotholed, spalted piece of chestnut we got cheap from the timber yard. Time to tidy it up and make it good to go on the wall.
Sealing the holes with aluminium tape.
Set it somewhere good and level otherwise the resin will be a mess.
Ready to mix
Bag of pigment. Traditionally resin inlay is colour-matched to the wood, but I'm going down a different path.
Resin mixed up and standing a little to let the bubbles bubble out. Told you this wasn't a traditional inlay.
Poured into the big crack.
Doing a bit of a Clever with this edge.
Awwww yeah. This is going to look amazing. Now only the long, long job of planing, carding and sanding this lot flat.
Getting there.
The first coat of oil.They got about eight thin coats of boiled linseed oil.
Chopped up and ready for the wall.
Brackets installed.
Some spare bits of walnut for the other brackets.
And here they are. In daylight.
Later in the day, as it's getting darker, the glow resin really starts to come into its own.
It's on the bottom of the top shelf, so it's visible in normal use.
Wall robot approves.
Another angle. Now we just need some jars of pickles and stuff to fill these up with.
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August 03 2014

schlipsnerd
07:57

An Iranian Journey by Hossein Fatemi (via My Persian-Speaking Friends)

Iranian photographer Hossein Fatemi, offers a glimpse of an entirely different side to Iran than the image usually broadcasted by domestic and foreign media. In his photo series An Iranian Journey, many of the photographs reveal an Iran that most people never see, presenting an eye-opening look at the amazing diversity and contrasts that exist in the country.

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August 02 2014

schlipsnerd
16:16
Ein Plakat sollte an den NSU-Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße vor 10 Jahren erinnern. Doch die Berliner Polizei griff ein und zerstörte das Plakat. Begründung: Die Aufschrift „NSU: Staat und Nazis Hand in Hand“ verunglimpfe den Staat. Die Initiatoren sprechen von Zensur.
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July 15 2014

schlipsnerd
20:50
Yes
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July 07 2014

schlipsnerd
05:33
5255 b30a
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July 06 2014

schlipsnerd
21:19
19:50

Someone has made fake London Underground signs, and whoever did it is a ruddy genius.

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June 29 2014

10:05
Play fullscreen
Kandidatenvorstellung Christopher Lauer #abpt 2014

June 13 2014

schlipsnerd
17:34
8252 7f39
Reposted fromstoffelxx stoffelxx viaoscario oscario

May 31 2014

07:56
2828 dbc3 500

Today is the day that Marty McFly goes to the future!

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May 29 2014

schlipsnerd
15:12
0467 ab68 500
Reposted fromin-flagranti in-flagranti viabiru biru

May 27 2014

schlipsnerd
23:56
0009 f860 500
linux monitor cheat sheet
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schlipsnerd
23:20
5120 e223
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May 19 2014

schlipsnerd
19:24
Reposted fromhorstiane horstiane viaWeks Weks
schlipsnerd
18:51
7568 e204 500
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May 14 2014

schlipsnerd
20:40
2470 24c8 500

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie fordern eine Begründung, wie es dazu kam, dass mein Zaun von einem Sturm zerstört worden ist. Nach anfänglicher Ratlosigkeit, was man da wohl schreiben soll, ich dennoch gezwungen bin zu antworten, um meine Pflichten als anständiger Versicherungsnehmerin nachzukommen, trage ich nun ordnungsgemäß vor:
"Die Sonne wärmt die Luft weltweit unterschiedlich. Wo sie senkrecht auf die Erde trifft
(am Äquator), wärmt sie stärker als da, wo sie schräg auftrifft (Nord- und Südpol).
Und über Land wärmt sie stärker als über dem Meer. Aufgewärmte Luft dehnt sich aus, der Luftdruck wird an diesen Stellen höher (man nennt das "Hochs"). An kühleren Stellen bleibt der Luftdruck niedrig ("Tiefs"). Die Luft versucht, diese Druckunterschiede wieder auszugleichen: Sie strömt von Gebieten mit hohem Luftdruck in Gebiete mit niedrigem Luftdruck- je größer die Druckunterschiede sind, um so schneller bewegt sich die Luft. Mit 6 Km/h, nennt man das Wind. Ab 75 Km/h nennt man diese Bewegung Sturm, ab 118 Km/h Orkan. So schnell ist die Luft aber nur bei extremen Druckunterschieden. Ein solcher Druckunterschied lag am Schadenstag über Deutschland vor. Zur Unglückszeit passierte schnelle Luft den Großraum Hessen, wobei sie auch durch Asterode und an meinem Haus vorbeikam.
Da mein Haus der schnellen Luft im Wege stand, sollte es weggepustet werden. Das
jedoch ließ mein treuer Zaun nicht zu. Um das Haus zu schützen, hat sich mein armer
Zaun mit aller Kraft gegen die schnelle Luft gestemmt. Es gelang ihm zunächst, sich und das Haus erfolgreich zu verteidigen, so dass die schnelle Luft gezwungen war, den Weg durch das Nachbarhaus zu nehmen. Als das große Dach des Nachbarhauses in einem Stück vorbeigeflogen kam, was nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, muss mein Zaun erschrocken oder zumindest kurz abgelenkt gewesen sein. Die schnelle Luft hat ihre Chance sofort genutzt und meinen treuen Zaun heimtückisch niedergedrückt. Der Held brach zusammen und starb noch am Boden liegend vor dem Haus, welches er jedoch immerhin erfolgreich beschützt hatte." Das ist meiner Ansicht nach der Vorgang, so wie er sich real zugetragen hat. Es könnte jedoch auch weniger dramatisch gewesen sein und der Fall ist als ganz gewöhnlicher Sturmschaden zu behandeln, dem nichts hinzuzufügen ist, außer dass an dem Tag in Asterode - wie in ganz Deutschland - Sturm war.
Sollte weiterer Vortrag notwendig sein, Zeugenaussagen begehrt oder Ihrer Ansicht nach eine Obduktion des Zaunes erforderlich sein, stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

...
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